Abgeschlossene Teilprojekte

Call for collaboration 2013



Dauer: Januar 2013 - Dezember 2014 (Teilprojekt des “Kompetenzzentrums”)
Finanziert durch: swissuniversities 

Beschreibung: Mitte Januar 2013 hat e-codices den 2. „Call for Collaboration“ veröffentlicht. Der gemeinsam mit den schweizerischen Partnerbibliotheken publizierte Call rief die Forscher erneut auf, schweizerische Handschriften zur Digitalisierung vorzuschlagen. Wie schon beim ersten Aufruf war das Interesse der internationalen Handschriftenforschung enorm gross. Es wurden sogar deutlich mehr Gesuche eingereicht als beim ersten Aufruf im Juni 2009. Die Anzahl Forscher, die Anträge einreichten, ist von 33 auf 55 angestiegen. Viele Forscher haben gleich mehrere Handschriften vorgeschlagen, so dass wir nicht weniger als 134 einzelne Anträge erhielten. Vor drei Jahren waren es noch insgesamt 97 Anträge.
Insgesamt wurden Handschriften aus 22 Sammlungen vorgeschlagen, darunter auch einige schweizerische Handschriften, die heute in ausländischen Bibliotheken aufbewahrt werden und auch eine neu entdeckte und bisher vollständig unbekannte Handschrift aus einer privaten Sammlung in Genf.

Liste der Handschriften

 

mockup

 

 

 

 

 

Webanwendung e-codices v. 2.0

 

Dauer: Januar 2013 - Dezember 2014 (Teilprojekt des “Kompetenzzentrums”)
Finanziert durch: swissuniversities 

Beschreibung: Die Anwendung e-codices v1.29, die während sechs Jahren verwendet wurde, konnte im Dezember 2014 durch die Version e-codices v. 2.0 ersetzt werden. Das Frontend und das Backend wurden neu programmiert. Die neue Version verwendet den Image Server loris, die Image API IIIF und das Datenmodell  SharedCanvas . Zudem wurde ein CMS entwickelt, das das Management von Bibliotheken, Sammlungen, Teilprojekten, Bildern und Sequences vereinfacht, so dass neue Handschriften ohne spezielle Schulung und Informatikkenntnisse über eine einfache Benutzeroberfläche erfasst werden können.
Programmierung: text & bytes GmbH, Könizstrasse 18, CH-3008 Bern

 

Digitalisierung der Antiphonare des Kapitels St. Nikolaus, Freiburg



Dauer: September 2012 - April 2014 
Kofinanziert durch: Kapitel St. Nikolaus, Freiburg

Description: Antiphonare sind liturgische Handschriften mit gregorianischen Gesängen, die das Stundengebet festhalten, wie es im Mittelalter von den Mönchen und den Chorherren an Dom- und Kollegiatstiften begangen wurde. Die einzelnen Stundengebete bestanden aus einer Psalmenrezitation, verbunden durch Antiphonen, einer Lesung, einem Hymnus und einem Gebet. Die Antiphonare von St. Nikolaus (8 Bände) wurden in den Jahren 1509-1517 für das neugegründete Chorherrenstift St. Nikolaus in Freiburg hergestellt und gehören zu den schönsten Beispielen ihrer Art in der spätmittelalterlichen Schweiz. Sie bestehen aus zwei Spielen von je vier Bänden, die von beiden Seiten des Chorgestühls aus sichtbar aufgestellt wurden. Zum 500jährigen Jubiläum des Kapitels wurden die acht Bände digitalisiert und auf e-codices bereitgestellt. Die Antiphonare konnten dank den "4 Pfeilern der Freiburger Wirtschaft" (Groupe E, BCF, ECAB und TPF) digitalisiert werden.

Liste der Handschriften
iPhone-app

 

 

 

 

 

 

 

e-codices für iPhone und iPad



Dauer: Januar – Juni 2013
Finanziert durch: Codices electronici AG, Fribourg

Beschreibung: Obwohl die Verwendungsmöglichkeiten eines iPhone beinahe unbegrenzt zu sein scheinen, wird das Smartphone noch kaum für die wissenschaftliche Arbeit in den Geisteswissenschaften verwendet. Mit dem Projekt "e-codices für iPhone und iPad" schuf e-codices eine mobile Applikation als wissenschaftliches Arbeitsinstrument. Das Projekt ist von der Idee getragen, dass eine App für Handschriften die wissenschaftliche Arbeit nicht nur wesentlich vereinfachen wird, sondern auch neue Darstellungsmöglichkeiten ermöglicht und schliesslich zu einer weiteren Verbreitung handschriftlicher Quellen bei einem grösseren Publikum führen wird.
Einige Nutzungsmöglichkeiten des Apps:

  • Alle Handschriften durchsuchen
  • Einzelne Seiten in Handschriften als Favoriten speichern
  • Manuskripte als Favoriten speichern und eine eigene Bibliothek erstellen („MyCodices“)
  • Ganze Handschriften herunterladen und ohne Internetverbindung betrachten

Projektleitung: Rafael Schwemmer, Digital Humanities Specialist
Programmierungtext & bytes GmbH, Könizstrasse 18, CH-3008 Bern

Dreissig weitere mittelalterliche Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen



Dauer: Juni 2012 - Februar 2013
Supported by: Kanton St.Gallen Kulturförderung / SwisslosAndrew W. Mellon Foundation

Beschreibung: Die Unterstützung durch die Kulturförderung des Kantons St. Gallen / Swisslos ermöglichte die Bereitstellung von 30 weiteren mittelalterlichen Handschriften aus der Stiftsbibliothek St. Gallen. Die Digitalisierung konnte zum grössten Teil schon 2010 mit der Unterstützung der Andrew W. Mellon Foundation realisiert werden.

Liste der Handschriften

e-sequence



Dauer: Januar - Dezember 2012
Finanziert durch: Accentus-Stiftung und Ernst Göhner Stiftung
Gemeinschaftsprojekt zusammen mit: Stiftsbibliothek St. Gallen, SWR Tübingen, Universität Tübingen, Christopherus-Label

Beschreibung: Im Zeitalter der Karolinger im 9. Jahrhundert wurde mit den Neumen eine Notenschrift entwickelt, die den liturgischen Gesang, den so genannten Gregorianischen Choral und seine Erweiterungen wie die Sequenz, erstmals in entscheidend neuer Weise, nämlich dem genauen agogischen Verlauf entsprechend, aufzeichnen konnte. Obwohl die Musik, die im 9. und 10. Jahrhundert das Kloster St. Gallen erfüllte, längst verklungen ist, bieten die St. Galler Handschriften wertvolle Anhaltspunkte, diese heute wieder zum Leben zu erwecken. Besonderes Augenmerk galt hierbei der Rekonstruktion der Melodien durch Vergleich zahlreicher Handschriften und der Umsetzung von Feinheiten der gesanglichen Interpretation, wie sie von speziellen Neumenzeichen angezeigt werden. In einem gemeinsamen Projekt zwischen der Stiftsbibliothek St. Gallen, e-codices, dem SWR Tübingen und der Universität Tübingen sowie dem Christophorus-Label konnten die auf der preisgekrönten CD eingespielten Sequenzen Notkers (ASIN: B004EH24H2) des Ensemble „Ordo virtutum“ nun dauerhaft und dynamisch mit den entsprechenden Digitalisaten der Handschriften verbunden werden.
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Morent, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Tübingen
Programmierungtext & bytes GmbH, Könizstrasse 18, CH-3008 Bern

Schweizer Bilderchroniken



Dauer: Juni 2012 - Dezember 2012
Finanziert durchSophie und Karl Binding Stiftung

Beschreibung: Die reich illustrierten Schweizer Bilderchroniken aus dem 15. und 16. Jahrhundert stellen in prächtigen Bildbänden die Geschichtsschreibung der Eidgenossenschaft dar und gehören laut Carl Pfaff „zum kostbarsten Erbe, das uns die spätmittelalterliche Schweiz hinterlassen hat“ (Die Welt der Schweizer Bilderchroniken, Schwyz 1991, S. 9). Mit der Unterstützung der Sophie und Karl Binding Stiftung konnten drei Schweizer Bilderchroniken auf e-codices erschlossen werden: jene von Werner Schodoler (in drei Bänden), die Spiezer Chronik (in einem Band) und die Berner Chronik (der sog. „Amtliche Schilling“ in drei Bänden).

Liste der Handschriften

Mellon 2011-2012



Dauer: Januar 2011 - Dezember 2012
Finanziert durchAndrew W. Mellon Foundation

Beschreibung: Die weitere finanzielle Unterstützung der Andrew W. Mellon Foundation hat es uns ermöglicht, bis Ende 2012 drei Schlüsselziele zu erreichen: Nachhaltigkeit, Interoperabilität und Inhalt. Dabei hatte die Absicherung der Nachhaltigkeit höchste Priorität. Ziel war es, ein Business-Modell zu schaffen, bei welchem die Basisarbeiten von e-codices ab 2013 ohne Unterstützung durch Fördermitteln ausgeführt werden können. Die Ausweitung der Interoperabilität beinhaltete die Verknüpfung von e-codices mit verschiedenen Portalen und das Hinzufügen von spezialisierten Hilfsmitteln für den Nutzer. Die Ausweitung des Inhalts hat die Publikation von weiteren 100 digitalen Handschriften aus verschiedenen Schweizer Bibliotheken beinhaltet.

Liste der Handschriften

Frowins Bibliothek



Dauer: Mai 2011 - Juni 2012
Finanziert durchStavros Niarchos Foundation

Beschreibung: Dank der wiederholten Unterstützung der Stavros Niarchos Foundation konnten 40 Handschriften aus der Frühzeit des Klosters Engelberg (Kanton Obwalden) unter dem Abt Frowin digitalisiert und auf e-codices präsentiert werden. Diese Sammlung von Handschriften muss in seiner Art und in seiner Geschlossenheit in der Schweiz als einzigartig betrachtet werden, da sie zeigt, wie im hohen Mittelalter sehr gezielt eine Klosterbibliothek aufgebaut wurde. Unter den etwa 40 erhaltenen Codices „Frowiniani“, also Handschriften, die in der Zeit seines Amts und offensichtlich auch unter seiner Leitung entstanden sind, finden sich nicht nur zahlreiche Werke der Kirchenväter Augustinus, Ambrosius, Hieronymus und Gregor, ergänzt durch Werke von Orosius, Isidor von Sevilla, Paschasius Radbert, Beda Venerabilis und Bibelhandschriften von herausragender künstlerischer Qualität, sondern auch eine ganze Reihe von zeitgenössischen Schriften von Autoren wie Hugo von Sankt Victor und Bernhard von Clairvaux oder eine Sammlung von Traktaten aus dem Abendmalstreit des 11. Jahrhundert. Alle diese Schriften hat Frowin offensichtlich sorgfältig studiert und für seine eigenen Schriften verwendet.

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Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz



Dauer: Januar 2008 - Dezember 2011
Finanziert durchElektronische Bibliothek Schweiz

Beschreibung: Durch die Förderung von e-lib.ch ("Elektronische Bibliothek Schweiz") wurden bis Ende 2011 insgesamt 100 Handschriften aus verschiedenen Schweizer Bibliotheken digitalisiert. e-lib.ch wird als Gesamtprojekt von der Schweizerischen Universitätskonferenz, dem ETH-Rat (Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen) und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) getragen. Auftraggeber dieses Teilprojekts ist die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).
Steuerungsausschuss: Prof. Rudolf Gschwind und Prof. Dr. Lukas Rosenthaler, Imaging und Media Lab, Universität Basel; Dr. Barbara Roth, Handschriftenkonservatorin, Bibliothèque de Genève; Dr. Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen.

Liste der Handschriften

Kollaborationsprojekte



Dauer: Januar 2010 - Juni 2011
Finanziert durchAndrew W. Mellon Foundation

Beschreibung: Das Hauptziel dieser zweiten von der Mellon Foundation finanzierten Projektphase war es, e-codices als Plattform der internationalen Handschriftenforschung über Handschriften aus schweizerischen Sammlungen zu stärken. Im Juni 2009 wurde ein 'call for collaboration' auf der Website von e-codices publiziert, welcher Handschriftenforscherinnen und -forscher auf der ganzen Welt dazu aufforderte, Handschriften zur Digitalisierung durch e-codices vorzuschlagen. Von über 150 eingereichten Vorschlägen konnten in einem internen Auswahlverfahren 60 ausgewählt werden. Die Form der Zusammenarbeit war sehr vielfältig und enthielt neben neuen wissenschaftlichen Handschriftenbeschreibungen auch neue Werkzeuge zur Erforschung von Handschriften oder Verbindungen mit anderen virtuellen Handschriftenbibliotheken.

Liste der Handschriften

Greek Sources in Swiss Libraries



Dauer: Januar 2010 - August 2010
Finanziert durchStavros Niarchos Foundation

Beschreibung: Im Rahmen des Teilprojekts "Greek Sources in Swiss Libraries" wurden 40 Handschriften digitalisiert und auf der e-codices Website zugänglich gemacht. Die Auswahl beinhaltet Handschriften verschiedener Schweizer Bibliotheken, u.a. der Stiftsbibliothek St. Gallen, der Stiftsbibliothek Einsiedeln, der Bibliothèque de Genève, der Fondation Martin Bodmer in Cologny und der Burgerbibliothek Bern. Das Projekt konzentrierte sich auf drei Arten von Handschriften: Handschriften mit griechischen Texten der griechischen Antike, Handschriften mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Übersetzungen griechischer Klassiker und Handschriften mit mittelalterlichen Kommentaren zu Schlüsselwerken der griechischen Antike.

Liste der Handschriften

Fondation Martin Bodmer auf e-codices II



Dauer: Januar - Dezember 2009
Finanziert durchLoterie Romande

Beschreibung: Seit 2007 werden Handschriften der Fondation Martin Bodmer in Cologny durch e-codices digital erschlossen. Die Digitalisierung von weiteren 40 Handschriften wurde 2009 ermöglicht durch die erneute grosszügige Unterstützung der Loterie Romande.

Liste der Handschriften

Virtuelle Stiftsbibliothek St. Gallen



Dauer: Januar 2008 - Dezember 2009
Finanziert durchAndrew W. Mellon Foundation

Beschreibung: Bis Ende 2009 wurden über 300 Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, die vor dem Jahr 1000 geschrieben wurden, auf e-codices erschlossen. Auch wurde die Webapplikation weiterentwickelt und dem neusten Stand der Informatik angepasst, womit den Nutzern ein schnellerer und einfacherer Zugriff auf die Webdatenbank ermöglicht wurde.

Liste der Handschriften

Codices Augienses et Sangallenses dispersi



Dauer: Januar 2008 - Dezember 2009
Finanziert durchAndrew W. Mellon Foundation

Beschreibung: Handschriften mittelalterlicher Bibliotheken befinden sich in den meisten Fällen nicht mehr am Ursprungsort. Dies trifft auch auf die Handschriften von St. Gallen und vor allem auf die Handschriften der Reichenau zu. Mittels einer virtuellen Handschriftenbibliothek können verstreute Sammlungen aber wieder virtuell zusammengeführt werden. Im Rahmen dieses Teilprojekts wurde bis Ende 2009 eine Auswahl von Handschriften aus den ehemaligen Klöstern St. Gallen und Reichenau, die heute in verschiedenen schweizerischen Sammlungen aufbewahrt werden, virtuell zusammengeführt.

Liste der Handschriften

Fondation Martin Bodmer auf e-codices I



Dauer: Januar - Dezember 2007
Finanziert durchLoterie Romande

Beschreibung: Seit 2007 werden Handschriften der Fondation Martin Bodmer in Cologny durch e-codices digital erschlossen. Die Digitalisierung von 40 Handschriften wurde 2007 ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung der Loterie Romande.

Liste der Handschriften

St. Galler Kulturgüter aus Zürich



Dauer: Januar - Dezember 2007
Finanziert durch: Katholischer Konfessionsteil St. Gallen und Amt für Kultur, St. Gallen

Beschreibung: Im Toggenburgerkrieg von 1712, dem letzten Konfessionskrieg der Alten Eidgenossenschaft, unterlag der Fürstabt von St. Gallen den Orten Zürich und Bern. Die Sieger führten nach ihrem Einmarsch in das Kloster St. Gallen die Bibliothek und weitere Kulturgüter weg und teilten sie untereinander auf. Nach dem Friedensschluss von 1718 wurde ein Teil der Güter wieder zurückgegeben, doch eine Anzahl wertvoller Handschriften verblieb in Zürich. Der deswegen entstandene, einmal stärker, einmal weniger stark schwelende "Kulturgüterstreit" zwischen St. Gallen und Zürich konnte nach fast dreihundert Jahren im Frühling 2006 beigelegt werden. Die Kompromisslösung enthielt unter anderem für den Kanton St. Gallen die Auflage, die als Dauerleihgabe an die Stiftsbibliothek zurückgegeben Handschriften bis Ende 2007 zu digitalisieren und auf dem Internet bereitzustellen.

Liste der Handschriften

Musikhandschriften aus der Stiftsbibliothek St. Gallen



Dauer: Oktober 2006 - Mai 2007
Finanziert durch: Ernst Göhner Stiftung 

Beschreibung: Die Stiftsbibliothek St. Gallen besitzt unter ihren zahlreichen Schätzen auch die älteste vollständig erhaltene Musikhandschrift (Cod. Sang. 359, um 920/30). Diese und dreizehn weitere Musikhandschriften, darunter auch prachtvolle liturgische Handschriften der "Silbernen Zeit", konnten im zweiten Projektjahr 2006 dank einer grosszügigen Unterstützung der Ernst-Göhner-Stiftung digitalisiert und auf dem Internet bereitgestellt werden.

Liste der Handschriften

St. Galler Schatzkammer althochdeutscher Sprachdenkmäler



Dauer: Januar 2005 – Dezember 2006
Finanziert durchFreundeskreises der Stiftsbibliothek

Beschreibung: Die Stiftsbibliothek St. Gallen wird von Germanisten gerne als "Schatzkammer althochdeutscher Sprachdenkmäler" bezeichnet. Sowohl qualitativ als auch quantitativ ist nirgendwo sonst eine derart grosse Zahl bedeutender Zeugnisse der deutschen Sprache überliefert. Dank der Unterstützung des "Freundeskreises der Stiftsbibliothek" konnten 2006 dreizehn bedeutende althochdeutsche Handschriften digitalisiert werden: Codd. Sang. 21 (Althochdeutscher Psalter Notkers des Deutschen), 56 (Evangelienharmonie des Tatian), 232, 242, 556, 643, 825 (Althochdeutsche Übersetzung und Kommentierung von 'De consolatione philosophiae' des Boethius durch Notker den Deutschen), 872 (Übersetzung und Kommentierung desselben von 'De nuptiis Philologiae et Mercurii' des Martianus Capella), 904 (irische Priscian-Handschrift), 911 (Abrogans), 913, 916 (Regula S. Benedicti), 966.

Liste der Handschriften

Pilotprojekt: Digitale Stiftsbibliothek St. Gallen



Dauer: Januar 2005 – Dezember 2006
Finanziert durch: Paul Schiller Stiftung, UBS Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Otto Gamma Stiftung, Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft, Stiftung des Forschungsfonds der Universität Freiburg, Jubiläumsstiftung der Zürich Versicherungs-Gruppe sowie des Freundeskreises der Stiftsbibliothek St. Gallen

Beschreibung: Im Rahmen des Pilotprojektes wurde eine Auswahl von mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen digitalisiert. Das Startprojekt wurde ermöglicht durch die Unterstützung verschiedener Stiftungen.

Liste der Handschriften