Kurze Geschichte

Seit 2005 digitalisiert e-codices Handschriften aus allen Landesteilen der Schweiz. In einem gemeinsamen Pilotprojekt mit der Stiftsbibliothek St. Gallen wurden in den ersten beiden Projektjahren 130 Handschriften der Stiftsbibliothek auf CESG (Codices electronici Sangallenses) online publiziert. Dank der grosszügigen Unterstützung der Andrew W. Mellon Foundation, der Stavros Niarchos Foundation und e-lib – Elektronische Bibliothek der Schweiz und weiteren Stiftungen konnte e-codices auf die ganze Schweiz ausgeweitet werden. Als „Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz“ bietet e-codices freien Zugang zu mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriften aus öffentlichen und kirchlichen, aber auch aus zahlreichen Privatsammlungen. Durch die Unterstützung im Rahmen des Programms "Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung" konnte e-codices in ein nationales Programm für den Aufbau von digitalen Infrastrukturen integriert werden. e-codices kooperiert mit mehreren hundert Spezialisten weltweit, die über Schweizer Handschriften forschen, und betreibt zwei Digitalisierungszentren: das St. Galler Digitalisierungszentrum und das Centre de numérisation de Genève in Cologny.

e-codices ist eine Initiative von Prof. Dr. Christoph Flüeler, Professor für Historische Hilfswissenschaften und Mittellatein und Mitglied des Mediävistischen Instituts der Universität Freiburg.

Jahr Projekt Handschriften Bibliotheken Förderer (Auswahl)
2003 Vorprojekt          
2004            
2005 Pilotprojekt – CESG (Digitale Stiftsbibliothek St. Gallen)     62 1  
2006 Vorprojekt e-codices     139 6  
2007       235 13  
2008 e-codices     363 16 Unterstützung der Andrew W. Mellon Foundation (2008-2012) Unterstützung von e-lib – Elektronische Bibliothek Schweiz (2008-2012)  
2009       570 24      
2010       721 30     Stavros Niarchos Foundation 2010
2011       864 35     Stavros Niarchos Foundation 2011-2012
2012       961 42    
2013       1'054 44 Unterstützung im Rahmen des Programms SUK P-2 "Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung" der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (2013-2016)
2014   Aufbau des Kompetenzzentrums für Schweizer Handschriften und digitale Handschriftenforschung   1'233 51  
2015     Fragmentarium (Digitales Laboratorium für Fragmentenforschung) 1458 63

e-codices: Unterstützung im Rahmen des Programms SUK P-2 "Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung" der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (2013-2016)

 

 

 

 

 

 

Fragmentarium:

1. Swiss National Science Foundation

2. Stavros Niarchos Foundation

3. Zeno Karl Schindler Foundation

 

2016            
2017            
            Total Drittmittel: 6,9 Mio SFr.