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Basel, Pharmaziemuseum der Universität Basel, Cod. V1895
Papier · 263 ff. · 11 x 16 cm · ca. 1612-1630
Stammbuch Ryhiner
Das Stammbuch des Basler Apothekers Emmanuel Ryhiner (1592-1635), gewährt Einblicke in das Apothekerwesen des 17. Jahrhunderts und die Verbindungen der Apotheker. Darin finden sich vor allem hebräische, altgriechische, französische und lateinische Sinnsprüche verschiedener Autoren, die sich an Ryhiner richten. Teilweise sind sie prunkvoll illustriert. Das Stammbuchblatt, das ihm sein Kommilitone Matthaeus Colomanus 1612 dedizierte, entstand noch während Ryhiners Studienzeit. Das Bild (242v) eines idealtypischen, auf eine Strasse hin offenen Apothekerladens wurde vom Basler Miniaturenmaler Johann Sixt Ringle angefertigt. Es zeigt einen vor einem reichlich mit bunten Holzbüchsen gefüllten Regal stehenden Apotheker, der einer Dame Arzneien aushändigt.
(wan)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 3
Pergament · 95 ff. · 22.5 x 17 cm · 9. Jahrhundert, 2-3/3
Psalterium graeco-latinum
Neben den griechisch-lateinischen Psalmen, welche auf dem Kontinent von irischen Mönchen zur Zeit der Karolinger abgeschrieben wurden, enthält der berühmte Codex aus Basel auch eine kleine Serie von Stücken für die private Andacht in lateinischer Sprache, die von den Mönchen angefügt wurde. Der genaue Ort der Abschrift und ihre aufeinanderfolgenden zahlreichen Reisen sind nicht bekannt, wenn auch, aufgrund einer Notiz, deren Interpretation umstritten ist, eine Beziehung zur Abtei St. Gallen und/oder zu jener von Bobbio häufig genannt wird. Um 1628-630 wird die Handschrift im Katalog der Familie Amerbach genannt, um 1672-1676 in jenem von Johannes Zwinger.
(and)
Online seit: 2012-03-22
Basel, Universitätsbibliothek, A X 132
Papier · 274 + 1 ff. · 22 x 15-15.5 cm · 3. Viertel 15. Jh.
Theologischer Sammelband
Der aus mehreren ursprünglich separaten Teilen zusammengebundene Sammelband aus dem Bestand des Basler St. Leonhardsstifts enthält u. a. Texte von Hugo von Sankt Viktor und Thomas von Kempen. Unter den kürzeren Stücken im Band finden sich unter anderem zwei deutsche Texte („Fünf Mittel gegen die Ungeduld“ und „Zwölf Zeichen der Minne“) sowie drei kleine Glossare: ein hebräisch-lateinisches, ein griechisch-lateinisches und ein lateinisch-deutsches. Erwähnenswert ist auch die noch intakte Dornschliesse am zeitgenössischen Einband.
(mue)
Online seit: 2018-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, AN I 8
Pergament und Papier · 385 ff. · ca. 38 x 27 cm · 13. Jahrhundert
Elias Cretensis, Commentarius in S. Gregorii Nazianzeni orationes
Berühmt für die zwei Porträts von Gregor von Nazianz und Elias von Kreta, sowie für seinen einzigartigen Miniaturenzyklus zu Ehren des Gregor (wovon 5 verloren sind), ist dieser Kodex ebenfalls bemerkenswert für seinen Inhalt (19 Kommentare des Elias von Kreta, nach wie vor unveröffentlicht auf Griechisch) und für die Geschichte seiner Entstehung. Die Kommentare wurden gegen Ende des 12. oder zu Beginn des 13. Jahrhunderts kopiert, ohne dass die Einfügung von Miniaturen im Titelbild vorgesehen war. Trotzdem wurden diese zusammen mit einem Prolog kurze Zeit später hinzugefügt. Der Kodex ist noch immer in den Einband gebunden, der in Konstantinopel zwischen 1435 und 1437 anlässlich einer Restaurierung für den Dominikaner Johannes von Ragusa gemacht worden war. Letzterer nahm ihn als sein neuer Besitzer 1437 nach Basel mit.
(and)
Online seit: 2017-06-22
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 263
Pergament · 165 + 6 ff. · 28 x 18.5 cm · Anfang 9. Jahrhundert
Sammelbd.: Isidorus: Etymologiae; Lex Romana Visigothorum (= Breviarium Alarici); Glossarium Latino-Hebraico-Graecum
Wahrscheinlich aus dem Oberrheingebiet stammende Zusammenstellung verschiedener Gesetzestexte, die auch als Breviarium Alarici bekannt sind; voraus gehen zwei Auszüge aus Isidors Etymologiae, welche ebenfalls die Gesetze betreffen und zwei ganzseitige Verwandtschaftstafeln bieten. Am Ende findet sich ein lateinisch-hebräisch-griechisches Glossar. Aussergewöhnlich farbige Handschrift mit altertümlichem Eindruck und prächtiger Titelseite; sie diente als Druckvorlage für Johannes Sichards Ausgabe des Breviarium Alarici (das er für den Codex Theodosianus hielt), die 1528 bei Heinrich Petri in Basel erschien. Der Band gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2020-06-18
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 360
Pergament · 12 ff. · 24 x 18 cm · 1564
Handschriftenkatalog von Jean Hurault de Boistaillé
Katalog der griechischen Handschriften der Bibliothek von Jean Hurault de Boistaillé (†1572), die er zwischen 1561 und 1564 während seines Venedig-Aufenthalts als Botschafter des französischen Königs gesammelt hat. Für den Aufbau dieser Sammlung und das Abfassen des Katalogs hat Jean Hurault Zacharias Scordylios (zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts) hinzugezogen, einen griechischen Theologen, Priester, Buchdrucker und Verleger, der in Venedig lebte. Obwohl dieser Katalog mehrmals veröffentlicht wurde, erweist sich das Zurückgreifen auf das Original manchmal als notwendig.
(and)
Online seit: 2010-08-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 402
Papier · 144 ff. · 23.5 x 15.5 cm · um 1480-1500
Corpus Theophrasticum; Corpus Aristotelicum
Eine Handschrift, die anscheinend während der letzten 20 Jahre des 15. Jahrhunderts vom Humanisten und berühmten Professor der aristotelischen Philosophie in Padua, Nicolaus Leonicus Thomaeus (1456-1531), abgeschrieben und annotiert wurde (er ist nicht zu verwechseln mit seinem Zeitgenossen Leoniceno Niccolò [1428-1524], der Arzt, Philosoph und Professor in Ferrara war). Diese Handschrift spielte in der Kulturgeschichte eine Rolle, da sie die Grundlage der Aldine-Ausgabe von 1497 für die darin enthaltenen Theoprastus-Texte und meisten Aristoteles-Texte war. Ebenso diente sie der Übersetzung der Mechanica von Aristoteles, die von ihrem Besitzer 1525 in Venedig veröffentlicht wurde; am Rand der Handschrift erkennt man die Versuche Nicolaus Thomaeus', Figuren zur Illustration der Übersetzung zu entwerfen.
(and)
Online seit: 2010-08-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 459
Papier · 96 ff. · 21-21.5 x 15.5-160; 21.5 x 15; 21.5 x 15.5 · zweites Drittel des 16. Jahrhunderts und 1552 und zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts
Miscellanea
Handschrift, die aus drei Produktionseinheiten besteht. Die erste geht auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück und stammt von Jakobus Diassorinos (†1563), einem griechischen Kopisten aus Rhodos, der damals in der Bibliothek von Fontainebleau arbeitete. Der zweite Teil wurde vermutlich 1552 in Padua von dem damals jungen Pariser Humanisten Henri Estienne (ca. 1531-1598) abgeschrieben, dessen Unterschrift auf Griechisch sich unten auf f. 47r. befindet. Der dritte Teil bewahrt das Geheimnis der Umstände seiner Herstellung bis heute.
(and)
Online seit: 2010-08-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 703
Papier · 104 ff. · 13.5 x 9 cm · Ende des 15. Jahrhunderts und letztes Viertel des 15. Jahrhunderts
Gebete und liturgische Stücke aus dem Abend- und Morgenland
Eine Handschrift, die aus drei Produktionseinheiten besteht. Die ersten beiden wurden in Paris abgeschrieben, vermutlich gegen Ende des 15. Jahrhunderts vom berühmten Professor für Griechisch, Georgius Hermonymus von Sparta (†1511-1516). Sie enthalten Gebete und liturgische Stücke, insbesondere aus der Abtei Saint-Denis in Frankreich, einschliesslich einer scheinbar unveröffentlichten Übersetzung des Messformulars der Heiligen Dionysius, Rusticus und Eleutherius ins Griechische. Der letzte Teil, der hinzukommt, ist das Werk einer Hand, welche jener von Hermonymus ähnlich sieht, vielleicht jener eines Schülers.
(and)
Online seit: 2010-11-04
Bern, Burgerbibliothek, Cod. A 91.18
Pergament · 8 ff. · 20 x 12.5 cm · 9./10. Jahrhundert
Glossarium Graeco-Latinum; Glossarium Bernense; Glossarium Latinum „Absida“ (Fragment)
4 Doppelblätter einer vermutlich im östlichen Frankreich entstandenen Sammlung von griechisch-lateinischen Glossaren, deren mittlere Teile in dieser Form nur hier überliefert sind. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 3
Papier · 55 ff. · 21 x 14.3 cm · Ende des 15. Jahrhunderts
Aischylos, Persae
Der Dichter Aischylos überragt die Geschichte der griechischen Tragödie. Seine Kunst kristallisiert sich in der Schrift Perses (5. Jahrhundert vor Christus). Dieses Stück, eines der wenigen uns erhaltenen Werke, ist das älteste von diesen.
(jos)
Online seit: 2010-06-02
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 5
Papier · 96 ff. · 21 x 15.4/15.6 cm · ca. 1491
Aesopus, Fabulae, Epigrammata et proverbia, Oraculum sibyllinum · Ps. Pythagoras, Carmen aureum, Praecepta delphica · Phocylides, Sententiae · Aristophanes, Nubes, Vita Aristophanis, Hypothesis in Aritophanis Plutum
Obwohl die äsopische Tradition im Mittelalter dank der Verbreitung der lateinischen Übersetzungen einen grossen Erfolg hatte, wurde der griechische Text des Fabeldichters erst in der Renaissance wiederentdeckt. Der CB 5, welcher gegen das Ende des 15. Jahrhunderts auf Papier abgeschrieben wurde, vereint etwa 150 Fabeln, die diesem Dichter zugeschrieben werden und von denen sich auch La Fontaine inspirierte. Darauf folgen, unter anderem, die delphischen Weisungen des Pseudo-Pythagoras, in denen man auch das bekannte „Erkenne ich selbst“ lesen kann, und Die Wolken, jene Komödie, die den Athener Dichter Aristophanes berühmt machte.
(jos)
Online seit: 2010-11-04
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 8
Papier · 247 ff. · 33 x 22.4 cm · ca. 1541
Archimedes, Opera . Eutocius, Commentarii in Archimeden . Hero Alexandrinus, De mensuris
Mehrere Abhandlungen von Archimedes, insbesondere Kugel und Zylinder und Die Quadratur der Parabel sind in dieser Handschrift vereint, die gegen 1541 auf Papier geschrieben wurde. Ihnen gehen die Kommentare vom Geometer Eutocius zu den Abhandlungen des berühmten Mathematikers Heron von Alexandrien über die Messinstrumente voran.
(jos)
Online seit: 2010-06-02
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 24
Pergament · 25 ff. · 27.5 x 17.5 cm · Cod.: 1910-1916; Fragm.: Ende 4.-7. Jahrhundert (obere Schrift)
Fragmente aus dem Einband einer syrischen Handschrift aus Harput
Der vorliegende Band aus 25 Blättern wurde zwischen 1910-1916 hergestellt, um acht Fragmente aus fünf griechischen Pergamenthandschriften zu bewahren. Die Fragmente, beinahe alle Palimpseste, waren um 1896 im Einband eines unidentifizierten syrischen Evangeliums aus Harput (Anatolien) gefunden worden. A: Fragm. 1-2 (4. Jh. ex / 7. Jh. in): Teile des Kap. 15 der Didascalia apostolorum; B: Fragm. 3-4 (6. Jh.): Teile der Kap. 3-4 des Briefes von Paulus an Timotheus; C: Fragm. 5, in äusserst schlechtem Konservierungszustand: Inhalt und Datierung unbekannt; D: Fragm. 6 (7. Jh.): Teile des Prologes und Anfang der Scholien von Buch 24 der Ilias; E: Fragm. 7-8 (7. Jh.): Teile der Psalmen 108, 114 und 115. Der Inhalt der unteren Schriften der Palimpseste ist nicht bekannt und nicht datiert.
(and)
Online seit: 2020-12-10
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 25
Pergament · (2) 196+23 bis (2) ff. · 31.9 x 24.8 cm · Ende des 10. Jahrhunderts
Tetraevangelium
Eine bedeutende Handschrift vom Ende des 10. Jahrhunderts, die sicherlich in Konstantinopel oder Izmir erstellt wurde, vereinigt die vier Evangelien in griechischer Sprache. Der biblische Text ist umgeben vom Kommentar von Peter von Laodikeia (exegetische Kette) in kursiver Schrift. Das Buch ist geschmückt mit zwei wertvollen, ganzseitigen Miniaturen, die Lukas und Markus vor einem goldenen Hintergrund darstellen.
(mes)
Online seit: 2009-12-21
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 64
Papier · 2 + 71 + 2 ff. · 21 x 14.3 cm · Ende des 15. Jahrhunderts
Euripides, Phoinissae
Nach Aischylos (Sieben gegen Theben) und Sophokles (König Oedipus) versucht Euripides, den thebanischen Mythos neu zu schreiben. Die ersten Seiten dieser Handschrift, die gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf Papier abgeschrieben wurde, stellen den Handlungsablauf des Stücks dar, rufen das Orakel von Oedipus und das Rätsel um die Sphinx in Erinnerung, gefolgt von einer Liste der Personen. Die Seite, welche auf die Transkription des Stücks folgt, zeigt auch die Handlung von Sophokles' König Oedipus auf und weist so auf die Bezüge zwischen den zwei Meisterwerken des antiken Theaters hin.
(jos)
Online seit: 2010-06-02
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 85
Pergament und Papier · (3) + 206 + (3) pp. · 26.5 x 21 cm · 13. Jahrhundert
Homer, Ilias mit Scholien
Die Handschrift CB 85, ein Manuskript auf Papier, wurde im 13. Jahrhundert in der Terra d'Otranto abgeschrieben, dem berühmten Zentrum der griechischen Kultur in Süditalien. Der Text von Homer wurde mit interlinearen Scholien und Marginalien und mit dem Kommentar des Byzantiners Johannes Tzetzes ergänzt.
(mes)
Online seit: 2009-12-21
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 104
Pergament · I + 158 ff. · 31.9 x 21.7 cm · 15. Jahrhundert (um 1465-1475?)
Laktanz, Werke
Diese Handschrift enthält Werke von Laktanz, die in einer italienischen humanistischen Schrift in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschrieben wurden. Der Buchschmuck besteht aus vielen Initialen mit bianchi girari, mit seitlichen Randbordüren und einem Frontispiz, das auf drei Seiten ebenfalls mit bianchi girari und naturalistischen Elementen umgeben ist: Vögel, Schmetterlinge und ein Esel. Am unteren Rand halten zwei Putten einen Lorbeerkranz, welcher das Wappen des Auftraggebers enthält. Es gehört einem Mitglied der aragonesischen Königsfamilie von Neapel, vermutlich Ferdinand I., König von Neapel (1458-1494). Eine alte Signatur bestätigt, dass die Handschrift aus der Bibliothek der aragonesischen Könige von Neapel stammt.
(ber)
Online seit: 2013-04-23
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 106
Pergament · 2 ff. · 16.2 x 24.4-25 cm; 16 x 13.5 cm · 11. Jahrhundert
Fragmente eines Lektionars des Neuen Testaments
Zwei aneinandergrenzende Fragmente des selben Blattes, das früher zu einem Luxus-Lektionar des Neuen Testaments gehörte, welches im 11. Jahrhundert, vermutlich in Konstantinopel, abgeschrieben wurde. Diese beiden Stücke wurden später auch für zahlreiche ungeschickte Zeichnungen, Graffiti und Rechenübungen benutzt.
(and)
Online seit: 2015-12-17
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 115
Papier · 1 + 153 + 16 + 1 ff. · 16. Jahrhundert
Ps. Mauricius, Strategicon . Ps. Nicephorus, De uelitatione bellica . Ps. Iulius Africanus, Apparatus bellicus
Diese griechische Papierhandschrift kann dank eines Kolophons auf 1561 datiert werden. Sie vereint drei Abhandlungen über den Krieg. Zwei byzantinischen Abhandlungen, dem Strategicon, das dem Kaiser Maurus (6. Jahrhundert) zugeschrieben wird und dem De velitatione bellica), der Kaiser Nikephoros II. (10. Jahrhundert) zugesprochen wird, geht der Apparatus bellicus voran, welcher Sextus Iulius Africanus (geboren in Nicopolis) zugesprochen wird.
(jos)
Online seit: 2010-06-02