Handschrift in dieser Sammlung wählen: Cod. Sang. 1 Cod. Sang. 1394.19 Cod. Sang. 1395 olim Cod. Sang. 1394 820/959

Standortland:
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Schweiz
Ort:
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St. Gallen
Bibliothek / Sammlung:
Bibliothek / Sammlung
Stiftsbibliothek
Signatur:
Signatur
Cod. Sang. 1394.20
Handschriftentitel:
Handschriftentitel
20. Heft der Fragmentensammlung Cod. Sang. 1394
Schlagzeile:
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Pergament und Papier · 14 pp. · 4/36.5 x 2/31.5 cm · 9. Jh/10. Jh. – 19. Jh
Sprache:
Sprache
Lateinisch, Deutsch
Kurzcharakterisierung:
Kurzcharakterisierung
Cod. Sang. 1394 ist einer von acht Fragmentenbänden (d. h. Bänden, die ausschliesslich Fragmente enthalten) der Stiftsbibliothek St. Gallen. Die St. Galler Mönche Johann Nepomuk Hauntinger (1756–1823) und Ildefons von Arx (1755–1833) lösten zwischen 1774 und 1785 zahlreiche Fragmente aus den Einbänden heraus, in denen sie über Jahrhunderte als Spiegel- und Vorsatzblätter, Rücken- und Falzverstärkungen gedient hatten. Manche Fragmente, darunter welche in Cod. Sang. 1394, waren auch als Umschläge von Handschriften oder Drucken verwendet worden. In fortgeschrittenem Alter liess Ildefons von Arx die Fragmente in acht thematisch geordnete Bände einbinden und widmete diese 1822 seinem Freund Johann Nepomuk Hauntinger. Im 20. Jahrhundert fügte man vereinzelte kleinere zugehörige Fragmente, die aus Einbänden herausgelöst worden waren, hinzu. 2022 wurde der umfangreiche Fragmentenband Cod. Sang. 1394 aus konservatorischen Gründen ausgebunden. Die Fragmente wurden (manchmal in unterschiedlicher Reihenfolge) in 20 Hefte („Ganzpapierbroschuren“) neu eingebunden. Die neue, nun massgebende Paginierung beginnt in jedem Heft bei 1 und umfasst einzig die Fragmente (ohne die Papierblätter). Zitierweise (ein Beispiel): St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1394.1, p. 1-2 (= Cod. Sang. 1394, Heft 1, Seite 1-2). Der alte Fragmentenband mit den Kommentaren von Ildefons von Arx kann hier eingesehen werden, ist aber für die Fragmente nicht mehr zu zitieren. Die Hefte 15–18 und 20 enthalten vornehmlich mittelalterliche Urkunden- und Brieffragmente, deren Texte in verschiedenem Ausmass unvollständig sind. Als Inhaltsangabe der Urkundentexte dienen meistens die Regesten der zitierten Urkundenausgaben. Falls für ein Fragment keine Edition vorliegt, folgen eigenständige Angaben zum Inhalt unter dem Kürzel P.L. (= Philipp Lenz) oder solche von Ildefons von Arx, die er auf Papierblättern im alten Einband angebracht hatte. Die Masse geben Höhe x Breite in der maximalen Ausdehnung des Dokuments gemäss der Leserichtung, also unabhängig davon, wie die Urkunden eingebunden wurden, wieder. Heft 20 enthält deutsche und lateinische Fragmente unterschiedlichen Inhalts aus dem 9.–19. Jahrhundert. Ein Fragment weist einen fehlerhaften hebräischen Eintrag auf. (len)
Standardbeschreibung:
Standardbeschreibung
Dr. Philipp Lenz, Stiftsbibliothek St. Gallen, 2026.
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DOI (Digital Object Identifier):
DOI (Digital Object Identifier)
10.5076/e-codices-csg-1394-20 (http://dx.doi.org/10.5076/e-codices-csg-1394-20)
Permalink:
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https://www.e-codices.ch/de/list/one/csg/1394-20
IIIF Manifest URL:
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Wie zitieren:
Wie zitieren
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1394.20: 20. Heft der Fragmentensammlung Cod. Sang. 1394 (/de/list/one/csg/1394-20).
Online seit:
Online seit
27.08.2026
Neuere Literatur:
Neuere Literatur
newer_literature – St. Galler Bibliotheksnetz (SGBN) - Verbundkatalog
Rechte:
Rechte
Bilder:
(Hinsichtlich aller anderen Rechte, siehe die jeweilige Handschriftenbeschreibung und unsere Nutzungsbestimmungen)
Dokumenttyp:
Dokumenttyp
Handschrift
Jahrhundert:
Jahrhundert
9. Jahrhundert , 10. Jahrhundert , 15. Jahrhundert , 16. Jahrhundert , 17. Jahrhundert , 19. Jahrhundert
Datiert:
Datiert
1825
Restauriert:
Restauriert
Ja

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Franziska Schnoor, in: Vergilius Sangallensis. Die spätantiken Vergil-Fragmente der Stiftsbibliothek St. Gallen, Luzern 2022, S. 11–13.
Cornel Dora, Ruinen aus Pergament. Die Fragmentensammlung der Stiftsbibliothek St. Gallen, in: Hanns Peter Neuheuser und Wolfang Schmitz (Hg.), Fragment und Makulatur. Überlieferungsstörungen und Forschungsbedarf bei Kulturgut in Archiven und Bibliotheken, Wiesbaden 2015, S. 51–78.
Martin Strebel, Bestandserhaltung in der Stiftsbibliothek St. Gallen. Eine Evaluierung nach fünf Jahren Konservierung, in : PapierRestaurierung 5 (2004), S. 13–22, hier S. 20–21.

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