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				<title>Chronik der kleineren Zürcher Klöster und Stifte</title>
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				<edition>Elektronische Version nach TEI P5.1</edition>
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					<resp>Konvertierung nach TEI: <persName>Michael Wiederkehr</persName>
						<date when="2017-05-20">20.05.2017</date>
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					<name>e-codices - Virtual Manuscript Library of Switzerland</name>
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				<publisher>e-codices - Virtual Manuscript Library of Switzerland</publisher>
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						<p>Creative Commons Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0)</p>
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						<settlement>Frauenfeld</settlement>
						<repository>Kantonsbibliothek Thurgau</repository>
						<idno>Y 118</idno>
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							<idno>M 41q</idno>
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						<title>Chronik der kleineren Zürcher Klöster und Stifte</title>
						<origPlace>Kartause Ittingen</origPlace>
						<origDate notBefore="1614" notAfter="1638">zwischen 1614 und 1638</origDate>
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							<author key="pnd_104349468">Heinrich Murer</author>
							<title>Geschichte der kleineren Zürcher Klöster und Stifte</title>
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								<locus from="V1r" to="V1v">Ir-v</locus>
								<note>leer</note>
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								<locus from="1r">1r</locus>
								<incipit>Coenobia virorum sacri ordinis S. Augustini. Von Underscheidlichen Manns Clostern Sant Augustini Ordens in Schweitzerland: Wie die selben Ehrbauwen auff und zugenommen. <sic>Aluch</sic> was denckwurdiges sich bei und mit ihnen verloffen.</incipit><lb/>
								<note>Darunter die oben erwähnte Federzeichnung. Es handelt sich um ein Titelblatt für eine Sammlung der Chroniken Schweizer Augustinerklöster.</note>
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							<msItem>
								<locus from="1v">1v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="2r" to="2v">2r-2v</locus>
								<incipit>Coenobium hermitarum S. Augustini <sic>Thurense</sic> Von Ehrbauwung auff und zunemmen des Augustiner Closters in der Minderen Stadt Zurich. Name seinen Anfang im MCCLXV Jahr Christi.</incipit><lb/>
								<note>Die Chronik des <orgName>Zürcher Augustinerklosters</orgName> der minderen <placeName>Stadt Zürich</placeName> beginnt mit der Gründung im Jahr <date>1265</date> unter <persName>Kaiser Rudolph I.</persName> von <placeName>Habsburg</placeName> und endet <date>1349</date>. Auf die Reformationszeit und die Aufhebung des Klosters <date>1524</date> geht <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName> hier nicht ein.</note>
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								<locus from="3r" to="3v">3r-v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="4r">4r</locus>
								<incipit>Coenobia virorum seraphici ordinis S. Francisci. Von Underscheidlichen Mans Closteren des Seraphischen Vatters Sancti Francisci Ordens im Schweitzerland wie die selben ehrbauwen. Auff und zugenommen: Auch was denckwurdiges sei bei und mit ihnen verloffen.</incipit><lb/>
								<note>Darunter die oben erwähnte Federzeichnung. Es handelt sich um ein Titelblatt für eine Sammlung der Chroniken Schweizer Barfüsserklöster.</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="4v">4v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="5r" to="6r">5r-6r</locus>
								<incipit>Coenobium conventualium S. Francissci Thuricense. Von Erbauwung, auff und zunemmen des Barfeusser Closters Sancti Francisci in der grossen Stadt Zurich. Name seinen anfang umb das MCCXXXIV Jahr Christi.</incipit><lb/>
								<note>Die Geschichte des <orgName>Barfüsserklosters</orgName> beginnt mit der Ansiedlung der Barfüssermönche und dem Aufbau eines Klosters in der <placeName>Stadt Zürich</placeName> (<date>1234</date>). Erneut geht <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName> auf die Zeit um <persName>Rudolf I.</persName> und <persName>Rudolf III.</persName> von <placeName>Habsburg</placeName> ein und belässt die Chronik fragmentarisch.</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="6v">6v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
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								<locus from="7r">7r</locus>
								<note>Die oben erwähnte Federzeichnung ohne Titel und Inschriften.</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="7v">7v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="8r" to="9r">8r-9r</locus>
								<incipit>Coenobium S. Nicolai Thuricense Praedicatorum. Von erbauwung auff und zunemmen des Closters Sancti Nicolai Bischoffs und Beichtigers der Stadt Zurich Prediger Ordens. Name seinen Anfang imm MCCXXX Jahr Christi.</incipit><lb/>
								<note>Die Chronik beschreibt die Entstehung des Zürcher Predigerordens <date>um 1230</date> in <placeName>Zürich</placeName>. Auch hier geht <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName> vor allem auf die Zeit zwischen <date>1230</date> und <date>1340</date> ein und vernachlässigt die späteren Ereignisse.</note>
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							<msItem>
								<locus from="9v">9v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
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								<locus from="10r">10r</locus>
								<incipit>Coenobium S. Verenae virginis sororum Thuiense. Von Ehrbauwung auff und zunemmen der Samlung in Zurich bei Sant Verenen Jungfrauw und Martÿren Barfeusser Orden. Name seinen anfang umb das MCCLX iahre.</incipit><lb/>
								<note>Der kurz gehaltene Text beschreibt die Beginengemeinschaft der Heiligen Verena in <placeName>Zürich</placeName> und deren Schicksal nach dem verheerenden Brand <date>1280</date>.</note>
							</msItem>
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								<locus from="10v" to="11v">10v-11v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="12r">12r</locus>
								<incipit>Coenobia virorum Sacri Praedicatorii ordinis. Von Underscheidlichen Manns Closteren Prediger Ordens in Schweitzerland wie die selben ehrbauwen, auff unnd zugenommen; Auch was denckwurdiges sich bei und mit ihnen verloffen und zugetragen.</incipit><lb/>
								<note>Es handelt sich um ein Titelblatt für eine Sammlung der Chroniken Schweizer Männerklöster des Predigerordens.</note>
							</msItem>
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								<locus from="12v">12v</locus>
								<note>leer</note>
							</msItem>
							<msItem>
								<locus from="13r" to="14r">13r-14r</locus>
								<incipit>Coenobium S. Mariae Magdalenae in Ottenbach. Von Erbauwung auff und zunemmen des Frauwen Closters Sanctae Mariae Magdalenae Prediger Ordens im Ottenbach der Stadt Zurich: Name seinen Anffang Anno D<supplied rend="italic">omi</supplied>ni MCCX.</incipit><lb/>
								<note>Die Geschichte des <orgName>Frauenklosters S. Maria Magdalena</orgName> in <placeName>Ottenbach</placeName> (Oetenbach) beginnt gemäss <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName> <date>1210</date> mit der Erbauung des Klostergebäudes in <placeName>Ottenbach</placeName>. Anschliessend teilt <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName> die Chronik in vier Teile auf, von welchen der vierte (D) nicht niedergeschrieben wurde. <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName> berichtet von dem Konflikt des Frauenklosters mit <persName>Walter Meiss</persName> von <placeName>Zürich</placeName> <date>1299</date> (A), von dem Brand der <placeName>Stadt Zürich</placeName> <date>1313</date> (B) und von der Zürcher Mordnacht <date>1350</date> sowie ihren Auswirkungen auf das Frauenkloster (C). Erneut bricht die Chronik ab.</note>
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								<locus from="14v" to="15v">14v-15v</locus>
								<note>leer</note>
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								<support>Papier</support>
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									<measure type="leavesCount">16 Bll.</measure>
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							<decoNote><locus from="1r">1r</locus> Blaulavierte Federzeichnung mit dem heiligen Augustin und dem heiligen Nikolaus von Tolentino mit ihren Attributen, dazwischen ein <heraldry>Wappenschild mit dem Grossbuchstaben „A“</heraldry> (für den Augustinerorden?); <locus from="4r">4r</locus> Blaulavierte Federzeichnung mit dem heiligen Franziskus und dem heiligen Bonaventura, dazwischen ein Wappen mit <heraldry>zwei sich überkreuzenden Armen</heraldry> (für den Franziskanerorden); <locus from="7r">7r</locus> Blaulavierte Federzeichnung mit dem heiligen Nikolaus von Myra und der heiligen Katharina von Alexandrien mit dem Rad im Hintergrund, dazwischen ein <heraldry>Wappenschild mit einem Vogel</heraldry>; <locus from="12r">12r</locus> Blaulavierte Federzeichnung mit dem heiligen Dominikus, dem Gründer des Predigerordens und dem heiligen Petrus, dazwischen ein <heraldry>Wappenschild mit dem Grossbuchstaben P</heraldry> (für den Predigerorden?); <locus from="2r">2r</locus> sechs Leerräume für Familienwappen ausgespart und beschriftet.
							</decoNote>
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							<binding notBefore="1800" notAfter="1899">
								<p><locus from="Vorderseite">Papier über Pappe</locus>, blaugrün gesprenkelt, <date>19. Jh.</date></p>
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					<history>
						<origin><p>Auf <locus from="2r">2r</locus> ist ein Papierstreifen mit Ergänzungen von der Hand <persName role="author" key="pnd_104349468">Murers</persName> eingeklebt. Darauf wird zum einen auf die <persName>Stumpf</persName> Chronik und zum anderen auf die Schweizer Chronik von <persName>Christoph Silberysen</persName> (<date>1542-1608</date>) verwiesen. Siehe dazu <ref type="mss" cRef="kba-0016-1">Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 16: 1</ref>. Über weitere Quellen ist nichts bekannt.
						</p></origin>
						<provenance><p>Die Handschrift <persName role="author" key="pnd_104349468">Murer</persName>s mit der Chronik verschiedener Zürcher Klöster war nach ihrer Fertigstellung wie die anderen Chroniken für das „Theatrum Ecclesiasticum Helvetiorum“ vorgesehen.</p></provenance>
						<acquisition>Vermutlich ist die Handschrift erst nach der Aufhebung der Thurgauischen Klöster im Jahre <date>1848</date> in die <orgName>Kantonsbibliothek Thurgau</orgName> gelangt, wo sie wahrscheinlich auch gebunden wurde und die alte Signatur M 41q erhielt.</acquisition>
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						<adminInfo>
							<recordHist>
								<source>
									<bibl type="not_for_e-codices">Beschreibung von <persName>Marianne Luginbühl</persName> und <persName>Maria Solovey</persName>, Kantonsbibliothek Thurgau, Frauenfeld, <date>2017</date>.</bibl>
								</source>
							</recordHist>
						</adminInfo>
						<listBibl>
							<bibl><hi rend="small-caps">Meyer von Knonau</hi>, Gerold: Heinrich Murer. In: ADB 23 (1886), S. 60.</bibl>
							<bibl><hi rend="small-caps">Meier</hi>, Gabriel: Der Karthäuser Heinrich Murer und seine Schriften. Stans 1900 (SA: Der Geschichtsfreund ; Bd. 55), S. 3-38.</bibl>
							<bibl><hi rend="small-caps">Marchal</hi>, Guy P.: St. Verena in Zurzach. In: Die weltlichen Kollegiatstifte der deutsch- und französischsprachigen Schweiz, Bern 1977 (Helvetia Sacra, Abt. II, Teil 2), S. 597-627.</bibl>
							<bibl>Walter <hi rend="small-caps">Baumann</hi>: Zürichs Kirchen, Klöster und Kapellen bis zur Reformation. Zürich 1994.</bibl>
							<bibl><hi rend="small-caps">Guisolan</hi>, Michel: Heinrich Murer (1588-1638). Kartäusermönch und Historiker. In: Thurgauer Köpfe 1, hrsg. v. André <hi rend="small-caps">Salathé</hi>, Thurgauer Beiträge zur Geschichte, Bd. 132 (1995), Frauenfeld 1996, S. 233-240.</bibl>
							<bibl><hi rend="small-caps">Helbling</hi>, Barbara (Hg.): Bettelorden, Bruderschaften und Beginen in Zürich: Stadtkultur und Seelenheil im Mittelalter. Zürich 2002.</bibl>
							<bibl>Regine <hi rend="small-caps">Abegg</hi>, Christine <hi rend="small-caps">Barraud Wiener</hi>: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Hrsg: Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte, Neue Ausgabe Band II.I/III.I, Bern 2002/2007.</bibl>
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