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            <title>Chronik des Bistums Konstanz</title>
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            <edition>Elektronische Version nach TEI P5.1</edition>
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               <resp>Konvertierung nach TEI: <persName>Maria Widmer</persName>
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               <name>e-codices - Virtual Manuscript Library of Switzerland</name>
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         <publicationStmt>
            <publisher>e-codices - Virtual Manuscript Library of Switzerland</publisher>
            <availability status="restricted" n="cc-by">
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">
                  <p>Creative Commons Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0)</p>
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               <msIdentifier>
                  <settlement>Frauenfeld</settlement>
                  <repository>Kantonsbibliothek Thurgau</repository>
                  <idno>Y 106</idno>
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                  <title>Chronik des Bistums Konstanz</title>
                  <origPlace>Kartause Ittingen</origPlace>
                  <origDate notBefore="1629" notAfter="1659">nach 1629</origDate>
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                     <note>Der angegebene Titel:</note>
                     <title>Vrsprung Auff vnnd Zunemmen des vhralten Bistumbs Constanz: Sampt was sich beÿ aines ieden Bischoffs Regierung zeÿten zugetragen Gezogen furnemlich auss den Chronickhen <persName>Hermanni Contracti Graffen zu Veringen</persName>. <persName>Wilhelmi Werneri Grauen zu Zimbern</persName>. <persName>Jacobi Manlij doctor von Bregenz</persName>. <persName>Joannis  Stumpfij Predicanten</persName>. <persName>Caspari Bruschij</persName> poeten. <persName>R.P. Christophori Hartmanni  probsten zu Sant Gerolden</persName>. <persName>R.D. Jacobi Rrassler I.V.D. thumbherren zu Constantz</persName>. <persName>D. Jacobi Merckh Pfarrherren zu Sigmaringen</persName>. Vnd einer Alten geschribnen Constanzer Chroneckh.</title>
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                     <note>Darunter: Blau kolorierte <term>Federzeichnungen</term> mit den drei Schutzpatronen des <placeName>Bistums Konstanz</placeName>, dem heiligen Konrad, der Gottesmutter Maria und dem heiligen Pelagius, in der Mitte das <heraldry>Wappen</heraldry> des Bistums.</note>
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                     <locus from="1v" to="2r">Bl. 1v-2r</locus>
                     <note>Geschichte und geographische Lage der Stadt <placeName>Windisch</placeName>. Ihre Beziehung zum Christentum.</note>
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                     <locus from="2r" to="2v">Bl. 2r-2v</locus>
                     <note>Geschichte des heiligen Beat, des ersten Schweizer Missionars. Die erste Christenverfolgung in der Schweiz. Die ersten Bischöfe von Windisch.</note>
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                     <locus from="2v" to="3r">Bl. 2v-3r</locus>
                     <note>Die Bischöfe von Windisch von Paternus bis Maximus.</note>
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                     <locus from="3r" to="5r">Bl. 3r-5r</locus>
                     <note>Frühe Geschichte der Stadt <placeName>Konstanz</placeName>. Und wie das Bistum dahin gelangt ist.</note>
                  </msItem>
                  <msItem>
                     <locus from="5r" to="49r">Bl. 5r-49r</locus>
                     <note>Die Bischöfe von <placeName>Konstanz</placeName> von Maximus bis Johannes VII. Zwischen <locus from="47v">Bl. 47v</locus> und <locus from="49r">49r</locus> Trauergedicht (<locus from="48r" to="48v">Bl. 48r-v</locus>) auf den Hinschied von <persName>Bischof Sixtus Werner</persName> von anderer Hand.</note>
                  </msItem>
                  <msItem>
                     <locus from="49v">Bl. 49v</locus>
                     <note> und <locus from="50r">Bl. 50r</locus> und <locus from="50v">v</locus> leer.</note>
                  </msItem>
                  <msItem>
                     <locus from="51r" to="98v">Bl. 51r-98v</locus>
                     <note>Zweite Chronik des <placeName>Bistums Konstanz</placeName>, wohl ein Entwurf <persName role="author" key="pnd_104349468">Murers</persName> zur ersten Chronik, mit anderer Tinte geschrieben. Die Familienwappen der Bischöfe sind im Unterschied zur ersten Chronik in die Wappenschilde eingezeichnet, aber unkoloriert.</note>
                  </msItem>
                  <msItem>
                     <locus from="55v">Bl. 55v</locus>
                     <note>Holzschnitt mit der Vedute der Stadt <placeName>Konstanz</placeName> nachträglich eingeklebt.</note>
                  </msItem>
               </msContents>
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                        <condition>Die Handschrift zeigt deutlich einen vorläufigen Charakter: Sie enthält zahlreiche Zusätze von der Hand Murers, die nachträglich in die Handschrift eingeklebt wurden. Ausserdem fehlen im ersten Teil die Familienwappen der einzelnen Bischöfe. Der Raum dafür ist jedoch ausgespart.</condition>
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                  <additions>In die Handschrift nachträglich eingeklebt, finden sich zahlreiche Ergänzungen und Korrekturen von der Hand Heinrich Murers.</additions>
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                           <locus from="Vorderseite">Papier</locus> über Pappe, blaugrün gesprenkelt, <date>19. Jh.</date>
                        </p>
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                     <note>Bemerkungen zu Autor und Werk:</note><lb/>
                     <p>Der Verfasser der Handschrift, <persName role="author" key="pnd_104349468">Heinrich Murer</persName>, eigentlich <persName>Johann Heinrich</persName>, wurde am <date>2. März 1588</date> in <placeName>Baden (Kanton Aargau)</placeName> geboren. Er stammte aus einer Badener Familie. Seine Mutter, <persName>Salome Bodmer von Baden</persName>, heiratete in zweiter Ehe <date>1592</date> den Ritter, Alt-Schultheissen und Bannerherrn <persName>Ludwig Pfyffer von Altishofen aus Luzern</persName>, der indessen schon <date>1594</date> starb. Murer wuchs in <placeName>Luzern</placeName> auf. Er wird überall als <quote rend="german">civis Lucernensis</quote> erwähnt und bezeichnet sich selbst in seinen Büchern so, ist aber im Luzerner Bürgerbuch nicht erwähnt. Murer besuchte zuerst die <placeName>Jesuitenschule in Pruntrut</placeName>, wohl um die französische Sprache zu erlernen. Nach Abschluss der Schule studierte er Philosophie in <placeName>Paris</placeName>. Hier kam es offenbar auch zu ersten Kontakten mit dem Kartäuserorden. Die Ermordung des französischen <persName>Königs Heinrich IV.</persName> veranlasste ihn zur Rückkehr in die Schweiz. <date>1611</date>, noch in <placeName>Luzern</placeName>, begann er, ein Verzeichnis der Schweizer Heiligen anzulegen. <date>1614</date> trat er in den <placeName>Kartäuserkonvent Ittingen</placeName> ein, wo er am <date>28. Februar 1638</date> starb.</p>
                     <p>Die Chronik des <placeName>Bistums Konstanz</placeName> ist nur eine von rund zwanzig anderen Chroniken von Klöstern, Abteien und Bistümern, die Murer während seiner Ittinger Zeit (<date>1614-1638</date>) verfasst hat, und die in der <placeName>Kantonsbibliothek Thurgau</placeName> aufbewahrt werden. Sie waren alle gedacht als Vorarbeiten zu einem umfassenden Werk, das eine Geschichte und Beschreibung aller Bistümer, Stifte und Klöster enthalten und den Namen <quote rend="german">Theatrum Ecclesiasticum Helvetiorum</quote> (<quote rend="german">geistlicher Schauplatz Helvetiens</quote>) tragen sollte. Murers früher Tod im Jahre <date>1638</date> machte dieses Vorhaben zunichte. Alle Chroniken sind ähnlich aufgebaut: Sie zeigen auf dem Titelblatt die Schutzheiligen der betreffenden Klöster, zum Teil mit deren Attributen. Ein Faltblatt im Inneren der Handschrift enthält eine Ansicht der verschiedenen Gebäulichkeiten der jeweiligen Klöster. Dazwischen steht in Murers kleiner, zierlicher Schrift die Legende zu den einzelnen Bauten.</p>
                  </origin>
                  <provenance>
                     <p>Die Handschriften, die für das <quote rend="german">Theatrum Ecclesiasticum Helvetiorum</quote>, <persName>Murers</persName> Chronik aller Klöster, Bistümer und Stifte der Schweiz, vorgesehen waren, sind alle in der <placeName>Kartause Ittingen</placeName> entstanden. Dies gilt auch für die vorliegende Handschrift Murers mit der Chronik des <placeName>Bistums Konstanz</placeName>. Vermutlich ist sie erst nach der Aufhebung der thurgauischen Klöster im Jahre <date>1848ff.</date> in die <placeName>Kantonsbibliothek Thurgau</placeName> gelangt, wo sie wahrscheinlich auch gebunden wurde.</p>
                  </provenance>
               </history>
               <additional>
                  <adminInfo>
                     <recordHist>
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                           <bibl type="not_for_e-codices">Beschreibung von Marianne Luginbühl, Kantonsbibliothek Thurgau, Frauenfeld <date>2011</date>.</bibl>
                        </source>
                     </recordHist>
                  </adminInfo>
                  <listBibl>
                     <bibl>
                        <hi rend="small-caps">Meyer von Knonau</hi>, Gerold: Heinrich Murer, in: ADB 23 (1886), S. 60.</bibl>
                     <bibl>
                        <hi rend="small-caps">Meier</hi>, Gabriel: Der Karthäuser Heinrich Murer und seine Schriften / Gabriel Meier. Stans 1900 (SA: Der Geschichtsfreund; Bd. 55, S. 3).</bibl>
                     <bibl>
                        <hi rend="small-caps">Schaltegger</hi>, Friedrich: Konstanz (Bistum), in: HBLS Bd. IV, Neuenburg 1927, S. 534f.</bibl>
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