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            <title>Wohltäterbuch des Kartäuserklosters von Basel</title>
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            <edition>Elektronische Version nach TEI P5.1</edition>
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               <resp>Konvertierung nach TEI: <persName>Marina Bernasconi</persName>
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               <name>e-codices - Virtual Manuscript Library of Switzerland</name>
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            <publisher>e-codices - Virtual Manuscript Library of Switzerland</publisher>
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               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">
                  <p>Creative Commons Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0)</p>
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               <msIdentifier>
                  <settlement>Basel</settlement>
                  <repository>Staatsarchiv Basel-Stadt</repository>
                  <idno>Klosterarchiv Kartaus L</idno>
                  <msName>Wohltäterbuch des Kartäuserklosters von Basel</msName>
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                  <title>Liber benefactorum / Kartause Basel</title>
                  <origPlace>Basel</origPlace>
                  <origDate notBefore="1430" notAfter="1520">ca. 1430-1520</origDate>
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                                <!--<persName role="Schreiber/Scriptorium" key="pnd_1024501442">Louber, Jakob</persName>
                  <persName role="Schreiber/Scriptorium" key="pnd_102492042">Henricus Arnoldi</persName>
                  <persName role="Schreiber/Scriptorium" key="pnd_104212683">Carpentarii, Georgius</persName>
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                                <summary>Das Kalendar ist zwischen den 1430er und 1520er Jahren (Aufhebung der Kartause <date>1529</date>) zum Eintrag nekrologischer Notizen und Traditionsnotizen verwendet worden. Erstere werden entweder zum Todesdatum des Schenkers oder zum Datum des Anniversars eingetragen (dieses muss nicht mit dem Todestag des fraglichen Schenkers übereinstimmen). Die Traditionsnotizen werden entweder zu Lebzeiten des Donators oder nach dessen Tod eingeschrieben. Der <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> enthält die Einträge für die <hi rend="italic">minores</hi> und <hi rend="italic">maiores benefactores</hi> der Kartause. Erstere werden nur über kollektive Fürbitten oder indivduelle unterhalb des Anniversars kommemoriert und fehlen in den Jahrzeitbüchern der Kartause, letztere besitzen eine individuelle Jahrzeit und stehen in den Jahrzeitbüchern der Kartause. Die Anzahl der in den <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> eingetragenen <hi rend="italic">minores</hi> und <hi rend="italic">maiores</hi> benefactores liegt bei über 800. Bereits die wohl in einem Zug über das ganze Jahr gemachten Einträge der Grundhand weisen die Struktur kalendarischer Einträge in einen <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> auf, also die Aufteilung in nekrologische Einträge und Traditionsnotizen. Dieser Umstand lässt die Benutzung eines älteren, heute verlorenen Basler <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> als Vorlage vermuten.</summary>
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                     <title>Diverse Stiftereinträge ohne Datum und Gebetstexte</title><lb/>
                     <note>Geschrieben u.a. durch die Grundhand (siehe Schrift) sowie <persName role="librarian" key="pnd_102492042">Heinrich Arnoldi</persName></note>
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                     <title>Register der Stifternamen</title><lb/>
                     <note>Sukzessive angelegt: begonnen von Grundhand (<date>1430er Jahre</date>), fortgesetzt von mehreren Händen, darunter <persName role="librarian" key="pnd_102492042">Arnoldi</persName> und <persName role="librarian" key="pnd_1024501442">Louber</persName>, bis zu Beginn des 16. Jh.</note>
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                     <note>leer</note>
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                     <title>Römischer Kalender</title><lb/>
                     <note>Ein Tag nimmt jeweils ein folium ein (Ausnahme der 4. Januar auf <locus from="9r" to="10v">4r-5v[9r-10v]</locus>). Die Hs. ist in ihrer Grundanlage als <hi rend="italic">liber benefactorum</hi> angelegt, ähnlich einem spätmittelalterlichen Nekrolog oder Jahrzeitbuch.</note>
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                        <foliation>Zeitgenössische (15. Jh.) Foliierung ausschliesslich für das Kalendar (Bl. <locus from="6r" to="374v">1-374</locus>, wobei <locus from="370v" to="373v">371v-374r/v</locus> leer sind), Bl. <locus from="374r">366</locus> folgt als Schlusseite auf Bl. <locus from="373r">374</locus> und fehlt zwischen Bl. <locus from="365v">365</locus> und <locus from="366r">367</locus>, vor <locus from="6r">Bl. 1[6]</locus> mehrere Blätter nicht foliiert.</foliation>
                        <collation>Lagensignaturen in arabischen Zahlen unregelmässig gegeben, fehlen meistens.</collation>
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                        <p>Textualis formata für Kalendar und Heiligeneinträge. Einträge der Benefactores im Kalendar überwiegend in Cursiva currens.<lb/>
                           Hände: Das Kalendar mitsamt Heiligeneinträgen von einer Hand zu Beginn des 15. Jh. angelegt, mit wenigen Nachträgen an Heiligennamen. Über zehn Hände für Notizen zu Wohltätern: Grundhand ca. <date>Mitte der 1430er Jahre</date>, zeitlich aber nicht immer klar abgrenzbar von mehreren isolierten Händen. Ab Mitte des 15. Jh. mehrere Hände identifizierbar: Die Prioren <persName role="annotator" key="pnd_102492042">Heinrich Arnoldi</persName> (<date>1450-1480</date>) und <persName role="annotator" key="pnd_102492042">Jakob Louber</persName> (<date>1480-1502</date>) sowie <persName role="annotator" key="pnd_104212683">Georg Carpentarius</persName> (nach 1500). Arnoldi, Louber sowie mehrere anonyme Hände tragen zudem die von ihnen im <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> notierten Namen parallel ins Jahrzeitbuch M der Kartause ein (<ref type="altMs">StABS, Klosterarchiv Kartaus M</ref>). Dieses Jahrzeitbuch ist unter dem Priorat des <persName>Heinrich Arnoldi</persName> angelegt und wie der <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> bis in die 1520er Jahre fortgeführt worden. Es enthält zudem zahlreiche Querverweise auf den <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi>. Weniger relevant für den <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> ist das zweite erhaltene Jahrzeitbuch der Kartaus (<ref type="altMs">StABS, Klosterarchiv Kartaus N</ref>), angelegt in den Jahren um 1500. Es geht auch zeitlich nicht über seine direkte Vorlage, das Jahrzeitbuch M, hinaus.</p>
                     </handNote>
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                     <decoNote>Monate, liturgische Angaben und teilweise Heiligennamen im Kalendar rubriziert.</decoNote>
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                        <p><locus from="Vorderseite">Rotes Leder</locus> mit zwei Schliessen nach Restauration des Bandes in den 1960er oder 1970er Jahren.</p>
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                     <p>Kartäuserkloster Basel, als <hi rend="italic">Liber benefactorum</hi> verwendet zwischen den 1430er und 1520er Jahren (Aufhebung der Kartause <date>1529</date>).</p>
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                     <p>Eigent.: <orgName>Staatsarchiv Basel-Stadt</orgName>
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                  </acquisition>
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                  <adminInfo>
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                           <bibl type="not_for_e-codices">Beschreibung von Conradin von Planra, aus: HAN. Verbundkatalog Handschriften - Archive - Nachlässe, <date>2018</date>.</bibl>
                        </source>
                     </recordHist>
                  </adminInfo>
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                        <head>Bibliograph. Nachweise</head>
                        <bibl>
                           <hi rend="small-caps">Vischer</hi>, Wilhelm; <hi rend="small-caps">Stern</hi>, Alfred. - Die Chroniken des Karthäuser Klosters in Klein-Basel, 1401-1532. - Leipzig, 1862 (Basler Chroniken ; Bd. 1), S. 234f.</bibl>
                     </listBibl>
                     <listBibl>
                        <head>Literatur</head>
                        <bibl><hi rend="small-caps">Gilomen-Schenkel</hi>, Elsanne. - Basel, St. Margarethental. - In: Helvetia Sacra III/4, Basel, 2006, s. 57-86</bibl>
                        <bibl><hi rend="small-caps">Gilomen-Schenkel</hi>, Elsanne. - Bücher von Jakob Louber und Johannes Amerbach für die Bibliothek der Basler Kartause. - In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Bd. 108 (2008), S. 13-37, hier S. 19f.</bibl>
                        <bibl><hi rend="small-caps">Gilomen-Schenkel</hi>, Elsanne. - Die Kartause in Basel. Porträt eines städtischen Klosters. - In: Kloster und Stadt am südlichen Oberrhein im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit, hg. von Heinz <hi rend="small-caps">Krieg</hi>. - Schopfheim, 2011, S. 140-153</bibl>
                        <bibl><hi rend="small-caps">Lucas</hi>, Jana. - Europa in Basel : das Konzil von Basel (1431-1449) als Laboratorium der Kunst / Jana Lucas. - Basel : Schwabe Verlag, [2017], S. 131ff.</bibl>
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